Samstag, 12. Mai 2018

Schach am Sonntag

Ab 13. Mai bietet die Schachvereinigung Oberhessen Echzell e.V. jeweils von 10:30 Uhr bis 12:00 Uhr im Roten Haus in Bingenheim (Schloßstr. 5) ein Taktiktraining für Anfänger an.
Teilnehmen kann jeder auch ohne Vereinsmitgliedschaft. Schachkenntnisse sind nicht erforderlich.
Die Trainingsserie ist als Überbrückung für die Zeit ohne Mannschaftskämpfe bis Ende August geplant. Weitere Informationen gibt es unter info@schach-oberhessen.de.

Sonntag, 6. Mai 2018

Saison 2017/18 beendet - alle Mannschaften bleiben in ihren Klassen - Verstärkungen / Neuzugänge für nächste Saison hoch willkommen.

Heute spielte die 3. Mannschaft ihr letztes Spiel und gleichzeitig das letzte Punktspiel der Saison 2017/18 in Biebertal. Zwar verlor die 3. Mannschaft mit 1:3, dies ändert aber nichts an der insgesamt hervorragenden Bilanz.
1. und 2. Mannschaft konnten nach den Aufstiegen in der Saison 2016/17 eine Klasse höher jeweils überzeugend und frühzeitig den Klassenerhalt sicherstellen.
Die 3. Mannschaft, die wir nach dem Aufstieg der 2. Mannschaft, neu gemeldet haben diente dazu für unsere neuen Mitglieder Spielmöglichkeiten in der untersten Klasse zu bieten, damit diese Erfahrung sammeln können.
Die Ergebnisse im Einzelnen:
Unsere Frauenmannschaft wurde in der Frauen-Regionalliga Zweite mit 6 Mannschaftspunkten.
1. Mannschaft wurde in der Bezirksoberliga Fünfter mit 7 Mannschaftspunkten.
2. Mannschaft wurde in der Bezirksklasse Sechster mit 6 Mannschaftspunkten.
3. Mannschaft wurde in der Kreisklasse Achter mit 5 Mannschaftspunkten.

In allen Mannschaften lässt sich sagen, dass sich alle Spieler engagieren und es einen sehr guten Teamgeist gibt.
Allerdings ist es so, dass wir mit diesen insgesamt vier Mannschaften an unsere Kapazitätsgrenzen stoßen.
Als kleiner Verein ist es oft schon schwer die Mannschaften zusammen zu bekommen und gerade die 1. Mannschaft musste sehr oft mit Ersatzspielern antreten, die trotz allem Einsatz eigentlich keine Chance hatten. So haben fünf unserer Ersatzspieler in insgesamt 10 Spielen keinen einzigen (halben) Brettpunkt erzielt.
Es ist also durchaus so, dass wir für Verstärkungen / Neuzugänge ALLER Spielstärken offen sind und wir sicherlich attraktive Spielmöglichkeiten anbieten können, je nach Spielstärke z.B. das Spielen gegen stärkere Gegner.
Bei Interesse freuen wir uns über jede Nachricht an info@schach-oberhessen.de.

Sonntag, 8. April 2018

3. Mannschaft erkämpft 2:2 in Marburg

Heute spielte unsere 3. Mannschaft in der Kreisklasse bei Marburg 8.
Zunächst mussten Roman Wallrabenstein und Helmut Zymolka an den Brettern 4 und 3 die Überlegenheit ihrer Gegner anerkennen und somit lagen wir 0:2 zurück.
Helmut Ruß am 2. Brett konnte seine 14-jährige Gegnerin in einer lange nach einem Remis aussehenden Partie am Ende aber doch bezwingen, somit 1:2.
Nun musste Udo Wallrabenstein am 1. Brett unbedingt gewinnen, zwar hatte er einen Bauern mehr, aber es war nicht einfach, da dieser Mehrbauern ein rückständiger Bauer auf e3 war.
Jedoch platzierte sein Gegner sein Figuren schlecht, so dass ein Läuferopfer möglich wurde dass die Partie gewann.
Somit sind wir mit einem 2:2 am Ende zufrieden nach Hause gefahren.

Mittwoch, 28. März 2018

1. Mannschaft spielt 4:4 gegen Marburg

Unsere 1. Mannschaft hat mit einem 4:4 gegen Marburg einen weiteren Zähler gesammelt und liegt nun mit 7:5 Punkten und 25:23 Brettpunkten weiter auf dem 5. Platz der Bezirksoberliga.
Der Klassenerhalt war bereits durch den knappen 4½:3½-Sieg in Gladenbach vor einer Woche gesichert worden.
Nachdem wir zunächst 2:4 zurücklagen - es hatten bei drei Niederlagen Michelle und Achim ein Remis erzielt sowie Grischa gewonnen - konnten Gerald und Christian ihre Partien, die zwischenzeitlich beide sehr nach Remis aussahen, am Ende gewinnen und somit das 4:4 sicherstellen.
Weiter geht es am 15. April 14:00 Uhr zu Hause gegen Biebertal.

Sonntag, 18. März 2018

1. Mannschaft sichert mit 4½:3½ in Gladenbach vorzeitig den Klassenerhalt

Heute haben wir bereits den Klassenerhalt gesichert, in dem wir 4½:3½ in Gladenbach gewonnen haben. Es war ein spannender Wettkampf, auch wenn wir aufgrund eines Missverständnisses leider nur zu Siebt spielen konnten. Wir entschieden uns dazu das 2. Brett offen zu lassen und so lagen wir 0:1 zurück. Nach 3½ Stunden verlor dann Heinrich Liebing am 4. Brett, so dass wir 0:2 in Rückstand gerieten. Gerald Holzschuh am 1. Brett hatte aber früh seinem Gegner einen Bauern abgenommen und auch Michelle Frank am 3. Brett und Grischa Wiesner am 8. Brett standen sehr gut, so dass noch alles offen war. Nach 3¾ Stunden ging es dann Schlag auf Schlag: Zunächst erzielte Gerald Holzschuh am 1. Brett durch seinen Sieg den 1:2 Anschluss, dann besorgte Udo Wallrabenstein am 5. Brett den Ausgleich und kurz darauf Michelle Frank am 3. Brett die 3:2 Führung. Als dann nach vier Stunden zunächst Grischa Wiesner am 8. Brett und kurz später Elena Wallrabenstein am 7. Brett Remisangebote annahmen war ein Unentschieden schon sicher: 4:3 für uns.
Christian Schrader am 6. Brett erhielt dann auch ein Remisangebot, welches er Mannschaftsdienlich annahm, obwohl er ein sehr gut stehendes Turmendspiel hatte.
Wir sind nun auf den 5. Platz vorgerückt.
Am kommenden Sonntag (25. März) spielen wir unser Nachholspiel zu Hause gegen den SK Marburg.

Sonntag, 11. März 2018

2. Mannschaft: 2:4 im letzten Saisonspiel in Battenberg - Wir beenden die Saison mit 6:8 Punkten auf dem 6. Platz

Unsere 2. Mannschaft hat sich als Aufsteiger in der Bezirksklasse wacker geschlagen. Heute führte uns der Weg im letzten Saisonspiel nach Battenberg. Roman Wallrabenstein war wieder eingesprungen und hatte sich mannschaftsdienlich ans 2. Brett setzen lasse. Seine Niederlage nach 45 Minuten war eingeplant. Christian Schrader am 4. Brett kam mit Schwarz nicht gut aus der Eröffnung heraus und vereinbarte in schlechterer Stellung nach 1½ Stunden ein remis - also ½:1½. Nur 15 Minuten später verlor Helmut Ruß am 5. Brett seine Partie. Er hatte nacheinander zwei Bauern verloren, dann aber ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern erhalten. Hier fand er aber nicht die beste Fortsetzung und verlor daher seine Partie zum ½:2½. Nun liefen also noch drei Partien und wir brauchten noch 2½ Punkte, diese zu holen sollte uns aber nicht gelingen.
Nach 2 ¾ Stunden verlor dann Jürgen Tollkühn am 1. Brett seine Partie und somit stand unsere Niederlage fest. Jürgen hatte sich einen Bauern geschnappt, dann aber seinen Springer nicht mehr nach Hause bringen können, so dass ihm am Ende einfach das Material fehlte.
Nun kämpfte nur noch Udo Wallrabenstein am 3. Brett, der einen Bauern gewonnen hatte, dies war jedoch ein Doppelbauer und die Partie befand sich bereits im Turmendspiel, also kaum zu gewinnen. Jedoch konnte er dann noch einen zweiten Bauern gewinnen und ließ dann seine Bauern am Königsflügel laufen. Zwar hatte der Gegner einen gefährlichen Bauern in der A-Linie, allerdings opferte Udo den Turm gegen diesen Bauern und konnte trotz Minusturm mit seinen Bauern am Königsflügel den Sieg sicherstellen, indem er einen Bauern zur Dame führte und dann in einem Endspiel mit Dame + Bauer gegen Turm seinem Gegner sogar anbot, dass dieser seinen Turm gegen die Dame tauschen könnte, aber dann wäre der Bauer unaufhaltsam zu einer neuen Dame gelaufen, so dass sein Gegner die Partie aufgab. Mit dem 2:4 liegen wir nun mit 6:8 Mannschafts- und 19:23 Brettpunkten auf dem 6. Platz was für einen Aufsteiger sicherlich nicht schlecht ist.
Beste Punktesammler waren:
Udo Wallrabenstein    6/6
Jürgen Tollkühn         3½/7
Christian Schrader     3/4
Elena Wallrabenstein 2½/5
Grischa Wiesner         2/2
Manfred Linss            2/5

Sonntag, 25. Februar 2018

Bitteres 3½:4½ gegen die SSG Hungen-Lich nach wechselhaftem Verlauf

Heute war bei uns wirklich alles drin, aber am Ende gab es leider kein Happy-End.
Bereits nach zwei Stunden musste Gerald Holzschuh am 1. Brett gegen Fide-Meister Gerd Euler aufgeben, weil das Matt nicht mehr abzuwenden war.
0:1 und es sah sehr schlecht aus, denn Achim Brand am 7. Brett stand auch auf Verlust und auch Manfred Linss am 8. Brett hatte bereits Material verloren. An den anderen Brettern war es zwar noch etwa im Gleichgewicht, aber wie sollten wir drei verlorene Partien ausgleichen ?
Aber es kam anders: Der Gegner von Achim Brand stellte, statt den Sack zuzumachen, einen Turm ein und plötzlich war es Achim, der nach knapp 2½ Stunden den 1:1 Ausgleich markieren konnte. 1:1 statt dem erwarteten 0:2, damit war das Spiel natürlich wieder offen. Nur fünf Minuten nach Achims Sieg brachte uns Jürgen Tollkühn, der aktuell eine sehr gute Serie hat mit Siegen und Unentschieden gegen deutlich stärkere Gegner, mit 2:1 in Führung und wieder hatte sein Gegner über 100 Punkte mehr als Jürgen. Er konnte durch einen drohenden Doppelangriff mit einem Damenschach entscheidendes Material gewinnen, da dies den Gegner am Zurückschlagen hinderte und Jürgen so einen Springer mehr behalten konnte. Nach 2¾ Stunden verlor Manfred Linss dann erwartungsgemäß, so dass es 2:2 stand. Allerdings sah es nun tatsächlich nach einem knappen Sieg für uns aus, denn Michelle Frank am 2. Brett und Christian Schrader am 5. Brett hatten gute Gewinnchancen, während Elena und Udo Wallrabenstein an den Brettern 3 und 4 ungefähr ausgeglichen standen. Leider konnte Michelle ihren Vorteil nicht realisieren und vereinbarte nach gut drei Stunden am 2. Brett remis. Udo Wallrabenstein war am 4. Brett in eine kritische Stellung geraten, sein Gegner fand aber nicht den optimalen Weg mit dem er großen Vorteil erreichen konnte und bot in klar besserer Stellung Remis an, da er keinen Gewinnweg mehr finden konnte, was Udo akzeptierte. Somit also 3:3 nach gut 3¼ Stunden. Alles sah weiterhin nach einem Sieg für uns aus. Elena am 4. Brett schien ein sicheres Remis zu haben und Christian am 5. Brett stand auf Gewinn.
Elena's Gegner opferte nach der Zeitkontrolle nach vier Stunden einen Bauern, denn Elena sofort verspeiste. Sie hätte besser zunächst ein Schach gegeben und den gegnerischen König eine Reihe zurück getrieben und sich dann immer noch den Bauern auf c5 nehmen können, das Spiel wäre dann wohl mindestens Remis ausgegangen oder noch besser nach dem Schach auf c4 den Bauern g4 einkassieren mit vorzüglichen Gewinnchancen. Das versäumte Schach rechte sich in der Folge bitter, denn der gegnerische König marschierte nach vorne und drohte zusammen mit dem Turm Elena Matt zu setzen. Elena konnte zwar einen ihrer Bauern zu einer neuen Dame verwandeln, aber trotz der Mehrdame das Matt nicht mehr verhindern. Es zeigte sich wieder einmal, dass das Material nur das zweitwichtigste im Schach ist, die Sicherheit des Königs ist immer Wichtiger als jeder Materialgewinn, denn egal wieviel Material man mehr hat, es nutzt einem alles nichts wenn man Mattgesetzt wird. Nach 4¾ Stunden also 3:4 gegen uns. Christian hatte den schnellsten Gewinnweg nicht gefunden, aber immerhin ein Turmendspiel mit Mehrbauern erreicht. Er war allerdings in Zeitnot gelangt und verlor seinen Mehrbauern durch einen Zeitnotfehler, allerdings ist zu sagen, dass der Mehrbauer wohl kaum zum Sieg gereicht hätte und der Gegner, so zeigte es die Analyse sich wohl korrekt verteidigt hätte. Also nach 5¼ Stunden leider 3½:4½. Die Tabelle ist immer noch unübersichtlich, da unser Nachholspiel gegen den SK Marburg noch aussteht und wir auch bereits spielfrei hatten, aber mit 4:4 Punkten und 16½:15½ Brettpunkten liegen noch ganz knapp im positiven Bereich und sollten mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben. Nach vorne wird aber auch kaum mehr etwas zu bewegen sein, denn die Tabelle wird vom SK Herborn mit 10:0 Punkten souverän angeführt und es steigt nur eine Mannschaft auf. Weiter geht es zunächst am 18. März in Gladenbach bevor dann am 25. März unser Nachholspiel zu Hause gegen den SK Marburg ansteht.