Sonntag, 8. Oktober 2017

3. Mannschaft spielt 2:2 in Gladenbach - Dieses Mal in sehr angenehmer Atmosphäre

Heute hat unsere 3. Mannschaft in Gladenbach gespielt. Wie im ersten Spiel gab es am Ende ein 2:2.
Kurioserweise spielte Helmut Zymolka am 4. Brett gegen den gleichen starken Ersatzspieler gegen den er schon beim Spiel der 2. Mannschaft verloren hatte. Leider verlor Helmut bereits nach knapp einer Stunde. Nach gut 1½ Stunden glich Manfred Linss am 3. Brett zum zwischenzeitlichen 1:1 aus, aber bereits fünf Minuten später verlor Helmut Ruß am 2. Brett zum erneuten Rückstand - 1:2.
Udo Wallrabenstein konnte in der letzten Partie nach fast vier Stunden im Leichtfigurenendspiel mit Springer gegen schlechten Läufer den 2:2 Endstand herstellen.
Wir können mir dem erneuten 2:2 zufrieden sein. Weiter geht es für die 3. Mannschaft erst im Januar, weil wir in der 3. Runde spielfrei sind. Nächstes Spiel unseres Vereins ist am 22. Oktober das Heimspiel der 2. Mannschaft gegen den SC Heuchelheim 2.
Im Gegensatz zu dem Auswärtsspiel der 2. Mannschaft spielten wir heute in sehr angenehmer Atmosphäre - wir traffen den Gladenbacher Mannschaftsführer bereits auf dem Parkplatz und interessanterweise frage er an der Rezeption nach wo denn gespielt werde und tatsächlich spielten wir dann auch in einem anderen Raum als beim letzten Spiel gegen Gladenbach 2.

Sonntag, 1. Oktober 2017

Bittere 2½:5½-Niederlage beim SK Herborn

Die Bäume wachsen in der Bezirksoberliga nicht in den Himmel und so befinden wir uns nach der 2½:5½-Niederlage beim SK Herborn wieder auf dem Boden der Tatsachen. Mit dem 2½:5½ und dem 5½:2½ gegen Butzbach im 1. Spiel kommen wir nun auf 2:2 Punkte und 8:8 Brettpunkte.
Gleich zu Beginn gab es etwas Aufregung, denn ein Auto mit drei Spielern fehlte noch. Hier hätten wir uns gleich den ersten Punkt einfordern können haben aber im sportlichen Sinne "Gnade vor Recht" ergehen lassen. Was war passiert ?
Der Herborner Spieler am 5. Brett spielte mit den schwarzen Steinen und da sein Gegner nicht anwesend war drückte er die Uhr und ging nach draußen. Ich schaute aus dem Fenster und da unsere Spieler von dort aus nicht zu sehen waren ging ich auch nach draußen um zu sehen ob sie vielleicht irgendwo "herumirrten" und da sah ich das 5. Brett der Herborner mit dem Handy in der Hand auf der Treppe sitzen und auf dem Display befand sich eindeutig eine Schachstellung. Da die Herborner zu Wettkampfbeginn keinen Schiedsrichter benannt hatten besprach ich den Vorfall, nachdem die ersten Partien beendet waren, mit unseren Spielern und wir entschlossen uns Gnade vor Recht ergehen zu lassen. Natürlich würde der Regelverstoss zum sofortigen Ende der Partie führen, aber entscheidendes Kriterium für uns keinen Protest einzulegen war, dass in der Partie zwar die Uhr lief, aber noch nichts gezogen wurde.
Wir haben den Herbornern nach Wettkampfende dies aber gesagt - der betreffende Spieler war nicht mehr anwesend und m.E. eine sicherlich aufgeregte Diskussion über den Vorfall vermieden.
Nun aber zum Spiel selbst:
Lange war noch alles offen. Nach zwei Stunden stand Achim Brand am 8. Brett und Elena Wallrabenstein am 4. Brett besser, dafür standen Grischa Wiesner am 6. Brett und Udo Wallrabenstein am 3. Brett nach einem vollkommen unnötigen Bauernverlust schlechter.
Grischa konnte seine Partie auch tatsächlich nach fast drei Stunden in den Remishafen steuern, aber Jürgen Tollkühn musste sich kurz später geschlagen geben, also ½:1½ nach drei Stunden.
Leider konnte Elena Wallrabenstein am 4. Brett ihren Vorteil, der sich sogar bis in ein Damenendspiel mit 2 Mehrbauern aufgebaut hatte, am Ende nicht verwerten und kam nicht über ein Remis hinaus. Nach 3¼ Stunden also 1:2 gegen uns.
Als dann kurz vor der Zeitkontrolle Udo Wallrabenstein am 3. und Christian Schrader am 5. Brett ihre Partien verloren und wir somit 1:4 zurücklagen war der Kampf praktisch gelaufen. Zwar stand Achim Brand am 8. Brett mittlerweile klar auf Gewinn, aber Gerald Holzschuh am 1. Brett und Michelle Frank am 2. Brett würden kaum über ein Remis hinauskommen. Gerald Holzschuh konnte dann auch kurz nach der Zeitkontrolle remis vereinbaren, Michelle Frank verlor dann nach knapp 5 Stunden leider und unmittelbar danach gab Achim Brand's Gegner in völlig hoffnungsloser Stellung auf - somit also 2½:5½ und wir haben damit das 5½:2½ aus der 1. Runde gegen Butzbach wieder aufgebraucht.
Auch große Serien gehen zu Ende. Udo Wallrabenstein hatte seit der Vereinsgründung im Jahr 2012 keine einzige Partie in einem Ligakampf verloren und bis vor dem heutigen Spiel 62,5 Punkte aus insgesamt 65 Partien (60 Siege und 5 Remis) geholt. Heute war es dann soweit und die erste Niederlage war fällig. Hoffen wir, dass bei einer Niederlage alle 65 Spiele bleiben wird.
Weiter geht es für unsere 1. Mannschaft erst wieder am 10. Dezember zu Hause gegen Marburg 4. Das nächste Heimspiel der 2. Mannschaft findet am 22. Oktober gegen Heuchelheim 2 statt und die 3. Mannschaft spielt am 8. Oktober auswärts in Gladenbach.

Sonntag, 17. September 2017

2. Mannschaft startet mit 3:3 gegen Gladenbach 2 in die Saison - Gegner muss noch Nachhilfe in Fairplay nehmen

Heute sind wir mit unserer 2. Mannschaft erfolgreich in die neue Saison gestartet.
Allerdings war der Empfang durch Gastgeber Gladenbach schon etwas sonderbar. Gespielt wurde im Schloßhotel. Hinter dem Eingang befand sich direkt die Rezeption, aber die war nicht besetzt. Da wir in einer vorhergehenden Spielzeit im Keller des Hotels gespielt hatten sind wir dann dorthin, aber dort waren keine Schachspieler. Nach einem weiteren Irrweg in die falsche Richtung sind wir dann ins Restaurant und dort wies und die Bedienung den Weg in den Konferenzraum. Es war bedingt durch die Suche 14:05 Uhr bei einem regulären Spielbeginn um 14:00 Uhr.
Die Gladenbacher Spieler hatten die Uhren bereits gestartet und zwar pünktlich um 14:00 Uhr. Der Mannschaftsführer begrüßte dann die Gäste bei laufenden Uhren und laß die Aufstellung vor.
Ein Gladenbacher Spieler nahm erst jetzt sein Handy aus der Jacke, schaltete es aus und legte es neben sich.
Bemerkenswert an der Geschichte ist auch noch, dass bei Gladenbach am 6. Brett ein Nationaler Schiedsrichter mitspielte !!!
Wenn man in einem großen Hotel spielt sollte man m.E. schon dafür sorgen, dass der Gast an der Rezeption empfangen wird und nicht im Hotel bei unbesetzter Rezeption umherirrt während die Spieler im Konferenzraum nur die Uhren andrücken anstatt dem Gast behilflich zu sein und z.B. einen Spieler an die Rezeption zu schicken, der den Gegner empfängt.
Wenn man sich dann schon dazu entschließt dem Gegner die Bedenkzeit abzuziehen, dann sollte dies m.E. schon gemäß den FIDE-Regeln erfolgen und die sehen nun einmal vor, dass eine separate Kontrolluhr in Gang gesetzt wird und dem Gast vor Spielbeginn die dort aufgelaufenen Minuten abgezogen werden, jedenfalls ist es ein klarer Regelverstoß die Begrüßung der Gäste und das Vorlesen der Paarungen bei laufenden Schachuhren zu machen.
Das dann so elementare Dinge, wie z.B. wer ist Schiedsrichter ? oder was gehört zum Turnierareal ?, aber auch wo sind die Toiletten ? einfach unerwähnt bleiben, braucht kaum weiter kommentiert zu werden.
Wir haben keinen Protest eingelegt und auch das Ausschalten des Handys bei bereits laufenden Uhren (und gespielten Zügen) akzeptiert, aber nach Spielende den beiden verbliebenen Gladenbachern deutlich unsere Meinung über ihre Gastfreundlichkeit gesagt.

Der Wettkampf an sich aber war spannend und blieb lange im Gleichgewicht.
Bereits nach 40 Minuten stand es 1:1. Roman Wallrabenstein (8 Jahre) hatte seine Partie am 2. Brett verloren, während Grischa Wiesner am 4. Brett gewann. Zu erwähnen bleibt, dass Roman erst am Vormittag kurzfristig eingesprungen ist, da sich ein Spieler am Sonntag morgen leider krank melden musste.
Nach einer Stunde gerieten wir dann durch die Niederlage von Helmut Zymolka am 6. Brett gegen einen sehr starken Ersatzspieler wieder in Rückstand 1:2.
Allerdings stand Udo Wallrabenstein am 3. Brett zu diesem Zeitpunkt bereits klar auf Gewinn, so dass der Kampf weiterhin offen war.
Udo Wallrabenstein gewann seine Partie dann zum 2:2 Ausgleich.
Nach gut 2¼ Stunden konnte dann auch Manfred Linß sein Spiel gewinnen - er hatte lange ausgeglichen gestanden konnte dann aber mit einem Bauernopfer die Partie letztlich für sich entscheiden.
Beim Stand von 3:2 für uns hing nun alles an Jürgen Tollkühn, der leider in Zeitnot gekommen war. Bei nur noch 1 Minute 25 Sekunden für vier Züge fand er im 39. Zug nicht den richtigen Weg um die Partie im Gleichgewicht zu halten und verlor einen Bauern.
Leider spielte er das Turmendspiel nicht konsequent genug und gab somit seinem Gegner die Möglichkeit ihn vor die Wahl zu stellen einen zweiten Bauern zu verlieren oder den Turm tauschen zu müssen. Jürgen entschied sich für das Letztere und kämpfte im Bauernenspiel bis zur letzten Patrone, aber es fehlte im am Ende exakt ein Tempo um den gegnerischen König noch einzusperren, der den Randbauern geschlagen hatte.
Wir fuhren also mit einem 3:3 nach Hause und obwohl am Ende doch ein Sieg möglich gewesen wäre sind wir zufrieden mit dem Unentschieden.
Unsere drei Mannschaften haben somit alle ihr erstes Spiel absolviert und keine hat verloren - bei zwei Aufsteigern und einer neu gemeldeten Mannschaft ist dies sicherlich alles andere als Selbstverständlich !!!
Weiter geht es am 22.10. zu Hause gegen Heuchelheim 2.
Davor spielt aber am 1.10. unsere 1. Mannschaft noch in Herborn und am 8.10. unsere dritte Mannschaft in Gladenach. Hoffen wir, dass die Gladenbacher sich bis dahin unsere heutige Kritik zu Herzen genommen haben.

Samstag, 16. September 2017

Mal was anderes: Wir sind heute mit einer Mannschaft beim Vereinspokalschießen gestartet und haben 343 (von max. 500) Punkten erreicht

Wir sind heute mit einer Mannschaft beim Vereinspokalschießen gestartet und haben 343 (von max. 500) Punkten erreicht. Beste Schützen waren mit jeweils 74 Punkten Helmut Zymolka, Achim Brand und Udo Wallrabenstein.
Das Vereinspokalschießen ist eine jährliche Veranstaltung des Schützenvereins zu der alle Vereine der Großgemeinde Echzell eingeladen werden.
Es war heute ein schöner Tag und wir haben vieles über den Schießsport gelernt.
Was man sagen muss ist, dass der Schützenverein für jeden Schützen eigens ein Mitglied abstellt, dass diesen betreut, ihm alles erklärt und Hilfestellung leistet.
Dies war nicht nur beim Wettkampf so, sondern auch beim Training vor einer Woche.
Vielen Dank an den Schützenverein für die Einladung und die nette Betreuung !!!

Was mir allerdings völlig unverständlich geblieben ist eine politische Frage:
Der Schützenverein war absolut darauf bedacht, dass auf keinen Fall ein Jugendlicher unter 14 Jahren schießt, weil dies gesetzlich verboten ist.
Wie steht dies im Einklang damit, dass auf jeder Kirmes selbst kleinste Kinder mit einem Gewehr an der Schießbude "herumballern" können ??
Rechtlich, dass wurde mir so erklärt, ist es so, dass eine Kirmes eine "Sonderveranstaltung" sei und daher nicht unter das Gesetz falle.
D.h. wenn ein Schützenverein einen 13-jährigen schießen lassen würde und diesen rundum betreuen würde wäre dies verboten, aber wenn an der Schießbude auf der Kirmes der Besitzer oder Angestellte einem 5- jähren Kind ein Gewehr in die Hand drückt ist das erlaubt und dort steht der Besitzer /Angestellte noch nicht einmal neben dem Kind, sondern bleibt in seinem Kirmeswagen und hat letztlich aus meiner Sicht keine Möglichkeit da irgendwie einzugreifen - wie kann dies sein ?

Sonntag, 10. September 2017

3. Mannschaft startet mit 2:2 gegen SC Heuchelheim III in die neue Saison

Heute hat die 3. Mannschaft ihr erstes Spiel in der neuen Saison. Mit einem 2:2 gegen Heuchelheim III sind wir zufrieden, geht es doch in der 3. Mannschaft vor Allem darum erste Erfahrungen zu sammeln und unseren neuen Mitgliedern Spielpraxis zu verschaffen.
Noch vor einem halben Jahr dachte ich, dass wir eine 3. Mannschaft kaum stellen können, weil unsere Spielerdecke zu dünn ist. Nun hatten wir für dieses erste Spiele nicht weniger als 9 (!!!) Spieler, die gespielt hätten und nur vier konnten tatsächlich spielen. Wir werden also während der Saison rotieren, damit jeder seine Spiele bekommt.
Zum Spiel selbst:
Nach knapp 1½ Stunden musste unser Neuzugang Manfred Schuster am 3. Brett die Partie aufgeben, dabei hatte er sich wacker geschlagen und es bis in ein Turmendspiel mit einem Minusbauern geschafft, aber der Gegner konnte so abwickeln, dass er am Damenflügel zwei verbundene Freibauern erhielt gegen die Manfreds drei gegen zwei Mehrheit am Königsflügel keine Chance hatte, weil sie viel zu lange gebraucht hätte - also 0:1.
Der Kampf war aber trotzdem offen, denn an den Brettern 1+2 war noch alles drin und unser zweiter Neuzugang Manfred Linß hatte in seiner ersten Turnierpartie (für unseren Verein und überhaupt) eine Figur mehr.
Manfred kassierte dann noch eine zweite und sogar noch eine dritte Figur ein, so dass seinem Gegner nach knapp zwei Stunden nur die Aufgabe blieb - also 1:1.
Leider verlor dann Helmut Ruß am 1. Brett eine Figur und somit auch die Partie, so dass wir nach 2¼ Stunden wieder in Rückstand gerieten.
Nun sah es allerdings deutlich schlechter aus, denn Norbert Schröder hatte in der letzten Partie am 2. Brett mit Weiß einen Bauern weniger, der noch dazu bereits bis zur 3. Reihe vorgedrungen war.
Norberts Läufer auf b2 war durch den gegnerischen Bauernblock f6-e5-d4 tot gestellt.
Doch dann entschied sich Norberts Gegner ohne Not den Hebel f5 gegen Norberts Bauernblock e4-d3 anzusetzen. Dies entzog dem Bauern e5 die Basis und so konnte Norbert zunächst den Bauern e5 und dann noch den Bauern d4 gewinnen. Der tote Läufer war plötzlich im Spiel und brandgefährlich auf der langen Diagonale, die nun für Norbert offen war. Dies brach Norberts Gegner letztlich das Genick und brachte uns das wichtige 2:2.
Weiter geht es am 8. Oktober in Gladenbach gegen die dritte Mannschaft aus Gladenbach. Interessanterweise spielt am 17. September unsere 2. Mannschaft ihr erstes Spiel ebenfalls in Gladenbach gegen die zweite Mannschaft aus Gladenbach.

Montag, 4. September 2017

Erfolgreicher Start in Neue Saison: 5,5:2,5 gegen Butzbach

Heute sind wir erfolgreich in die neue Saison gestartet.
Als Aufsteiger war es natürlich spannend das erste Mal überhaupt in der Bezirksoberliga zu spielen.
Zu Gute kam uns dabei sicherlich, dass bei Butzbach die vier besten Spieler nicht dabei waren. Einer von Ihnen wurde pro forma ans 2. Brett gestellt verlor aber entsprechend kampflos.
Somit gingen wir also kampflos 1:0 in Führung.
Lange Zeit war an den anderen sieben Brettern alles relativ im Gleichgewicht und so war es fast logisch, dass nach gut 2,5 Stunden unser Neuzugang Markus Benz, der früher in Hungen gespielt aber einige Jahre pausiert hatte, am 3. Brett mit seinem Gegner Remis vereinbarte - also 1;5:0,5 für uns.
Leider neigte sich Heinrich Liebings Partie am 4. Brett zu unseren Ungunsten, so dass nach knapp 3,5 Stunden der Ausgleich zum 1,5:1,5 akzeptiert werden musste.
Gut 20 Minuten später konnte uns dann unser zweiter Neuzugang Christian Schrader am 8. Brett mit 2,5:1,5 in Führung bringen.
Nach vier Stunden also 2,5:1,5 und es wurde noch an vier Brettern gekämpft.
Nach gut 4,5 Stunden konnte dann Udo Wallrabenstein am 5. Brett in einer Partie in der er nach missratener Eröffnungsbehandlung zwischenzeitlich ganz nahe am Abgrund bzw. wahrscheinlich auf Verlust gestanden hatte,  doch noch gewinnen. Er stand bereits deutlich besser als sein Gegner eine Abwicklung übersah bei der er eine Figur verliert - somit 3,5:1,5
Nach fast 5 Stunden war es dann geschafft: Grischa Wiesner am 6. Brett brachte uns durch seinen Sieg uneinholbar mit 4,5:1,5 in Führung, nachdem sein Gegner ein Remisangebot abgelehnt hatte und danach zu sehr die Brechstange herausholte und in eine ungünstige Abwicklung lief.
Nachdem der Mannschaftssieg gesichert war vereinbarten Gerald Holzschuh am 1. Brett und Norbert Schröder am 7.Brett mit ihren Gegnern noch ein Remis, so dass wir 5,5:2,5 gewannen.
Wir sind hoch zufrieden mit diesem Ergebnis, aber uns auch bewusst, dass noch sieben starke Gegner kommen werden und uns sicherlich noch einige Herausforderungen bevorstehen.
Nicht desto trotz haben wir die ersten beiden Punkte für den Klassenerhalt gesammelt. Weiter geht es nun am 1. Oktober beim SK Herborn, der in der 1. Runde spielfrei hatte.

Sonntag, 27. August 2017

Frauen-Regionalliga: Spielplan veröffentlicht, jedoch gibt es hiergegen wohl noch Beschwerden weil dieser gegen die Turnierordnung und auch die sportliche Fairniss verstösst.

In der Frauen-Regionalliga gibt es mittlerweile einen Spielplan.
Wir spielen danach:
15.10.: (H) SV Mühlheim-Nord
19.11.: (A) DJK Aachen Ladies
17.12.: (H) SG Solingen
28.01.: (H) Schachverein Hemer
18.02.: (A) SK Münster 2


Alle unsere Gegner kommen also aus NRW.
Dies ist ja grundsätzlich nicht zu beanstanden, wenn da nicht die Tatsache wäre, dass Dortmund in die Südwest-Gruppe eingeteilt wurde.


In der Turnierordnung der Frauen-Regionalliga heißt es dazu:


"1.3 Die Gruppen werden nach geographischen Gesichtspunkten ohne zwangsläufige Berücksichtigung von Ländergrenzen festgelegt. Vereinen in Randlagen werden nach Möglichkeit mehr Heim- als Auswärtsspiele zugeordnet."


Ich habe die Entfernungen einmal ermittelt (Stadt zu Stadt, nicht Spiellokal zu Spielokal, aber das dürfte auch keinen großen Unterschied machen):


Westgruppe:


Unsere Entfernungen im Vergleich mit denen der Dortmunder:


- Aachen 261: 160
- Mühlheim 232:46
- Solingen 205:64
- Hemer 190:41
- Münster 243:66


Fazit: Die Entfernung aller Vereine aus der Westgruppe nach Dortmund beträgt über 100 Km weniger als zu uns.


Nun die Entfernungen aus der Südwestgruppe:


- Eschborn 47:200
- Riegelsberg 230:341
- Freiburg 311:484
- Birkenfeld 197:308
- Gernsheim 88:262


Fazit: Die Entfernung aller Vereine aus der Westgruppe nach Dortmund beträgt über 100 Km mehr als zu uns.


Aus meiner Sicht ist dies ein grober Verstoß gegen die eigene Turnierordnung. Wie der Deutsche Schachbund zu einer solchen Einteilung kommt ist mir schleierhaft. Die Turnierleiterin wurde darauf schon von zwei Vereinen angeschrieben hüllt sich aber bisher meines Wissens nach in Schweigen.


Dann kommt aber noch ein zweiter Punkt dazu bei dem ich wieder einmal daran zweifele ob Schachspieler Sportler sind. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass so etwas in irgendeiner anderen Sportart so geschehen könnte.
Um was geht es ?
Nun in der Frauen-Regionalliga spielen dieses Jahr nur 34 statt eigentlich vorgesehener 36 Mannschaften. Bei sechs Gruppen würden also m.E. in jeder anderen Sportart vier Sechser- und zwei Fünfer-Gruppen gebildet. Nicht so in der Frauen-Regionalliga ! Dort gibt es fünf Sechser- und eine Vierergruppe !
Welch eine Wettbewerbsverzerrung !!!
In fünf Gruppen gibt es jeweils zwei Absteiger und in der sechsten Gruppen haben die vier Mannschaften den Klassenerhalt bereits vor dem 1. Spieltag in der Tasche !
In fünf Gruppen muss man sich um aufzusteigen gegen fünf andere Mannschaften durchsetzen und hat somit eine (theoretische) Chance von 16,7% aufzusteigen und in der sechsten Gruppe muss man sich nur gegen drei Mannschaften durchsetzen mit einer Chance von 25%.


Geografisch wäre es übrigens auch problemlos möglich, denn in der Südwest-Gruppe ist Freiburg sehr weit von allen anderen Mannschaften entfernt und könnte somit sicherlich auch in der Südgruppe spielen, was für den geografisch südlichsten Verein aus der Frauen-Regionalliga m.E. auch logisch wäre.
Es ist für mich absolut nicht nachvollziehbar warum Freiburg nicht in die Südgruppe eingeteilt wurde und damit dann Süd und Südwestgruppe jeweils mit fünf Mannschaften spielen.
Sportlich fairer wäre dies in jedem Fall, denn es gäbe in jeder Gruppe einen Absteiger und auch die Aufstiegschance wäre ausgeglichener !


Vielleicht gibt es ja jemand, der mir die beiden Vorgänge:
- Dortmund in die Südwestgruppe und wir in die Westgruppe
- Südgruppe mit vier Mannschaften und die restlichen Gruppen mit sechs Mannschaften
erklären kann.