Montag, 26. November 2018

Versuchsweise Einführung eines Samstagspieltages ab 1. Dezember

Wir starten am 1. Dezember damit versuchsweise einen Samstagsspieltag anzubieten.
Wie auf der Mitgliederversammlung am 9. November festgelegt beginnen wir um 15:00 Uhr und spielen so lange wie Interesse besteht, also open end.

Geplant sind erst einmal die drei Termine: 1.12., 8.12. und 15.12.
Der 15.12. stellt hierbei eine Besonderheit dar, da wir zu Hause das Bezirks-Pokal-Halbfinale gegen die Biebertaler Schachfreunde spielen.
Wir beginnen an diesem Tag bereits um 14:00 Uhr. Zuschauen und auch leise eine Partie spielen wird möglich sein, aber es muss auch auf den Wettkampfcharakter Rücksicht genommen werden, wie dies ja in anderen Sportarten auch üblich ist.
Wir hoffen darauf mit diesem Angebot Menschen zu erreichen, die Freitags Abens aufgrund beruflicher Belastung nicht zu einem Spielabend kommen wollen sich dies aber am Samstag vorstellen können und freuen uns darauf am 1. Dezember um 15:00 Uhr möglichst viele Interessenten und Mitglieder im Roten Haus begrüßen zu können !

Samstag, 24. November 2018

Frauen-Regionalliga am 9.12.2018: Wir müssen das Spiel schweren Herzens absagen, da wir keine Mannschaft zusammen bekommen.

Manchmal gibt es Dinge, die wirklich sehr ärgerlich sind und so ist es am 9.12.2018 mit unserem Spiel in Bad Kissingen - wir bekommen leider keine Mannschaft zusammen und mussten das Spiel absagen. Wir hatten noch versucht einen Ersatztermin zu finden und die Staffelleiterin hat uns sogar ein Nachspielen des Wettkampfes gestattet, aber leider kann unser Gegner Bad Kissingen laut eigener Aussage an keinem einzigen anderen Termin als dem 9.12. spielen.
Wir selbst hatten im Oktober unser Spiel gegen Eschborn vom 28. Oktober auf den 20. Oktober verlegt, weil Eschborn am 28. Oktober Probleme hatte zu spielen und daher hatten wir gedacht, dass es auch nun für uns möglich sein würde einen Ersatztermin zu finden, aber es sieht nicht so aus.
Schade für das Frauenschach !

Sonntag, 18. November 2018

Frauen-Regionalliga: Knappe 1½:2½-Niederlage gegen Godesberg

Heute haben wir in der Frauen-Regionalliga gegen Godesberg gespielt. Leider konnten wir aufgrund mehrerer Absagen nur zu Dritt spielen.
Allerdings sah es schnell so aus, dass wir den verlorenen Punkt am 1. Brett schnell wieder aufholen würden, denn Elena Wallrabenstein konnte am 3. Brett eine Figur gewinnen. Leider ließ sie sich in der Folge von ihrer extrem schnell spielenden Gegnerin anstecken und statt mit ihrem König in Sicherheit zu gehen und dann die Mehrfigur technisch zu verwerten marschierte sie mit ihrem König nach vorne und direkt in ein Mattnetz hinein, d.h. nach 45 Minuten lagen wir bereits 0:1 zurück. Nach Ablauf der Karenzzeit von einer Stunde war dann auch das 1. Brett verloren, also 0:2. Postwende konnte Thurid Schmidt aber ihre Partie gewinnen. Sie hatte ihrer Gegnerin zunächst Material abgenommen, so dass sie einen Turm mehr hatte und dann lief ihre Gegnerin auch noch ohne jede Not in ein Matt, also nach einer Stunde 1:2.
Es lag nun alles an Michelle Frank am 2. Brett, die gut aus der Eröffnung gekommen war und zunächst zwei verbundene Freibauern in der Mitte bilden konnte, dann nahm sie ihrer Gegnerin auch noch eine Figur ab und hatte zudem deutlich mehr Zeit. Aber Michelle wollte es zu schön machen und stellte ihren Turm in einen Angriff, statt in ein Feld weiter hinten in Sicherheit zu belassen. Zwar konnte ihre Gegnerin den Turm nicht schlagen, weil sonst ihre Dame von der gegnerischen Dame geschlagen worden wäre, aber ihre Gegnerin konnte mit dem Turm Michell's Damen beständig angreifen, weil Michelle nicht wegziehen konnte, da sonst der angegriffene Turm verloren gegangen wäre. Also blieb Michelle nichts anderes übrig, als auf die Zugwiederholung einzugehen.
Somit haben wir am Ende leider 1½:2½ verloren. Wir sind nun auf den 4. Platz zurückgefallen, der allerdings immer noch für den Klassenerhalt reichen würde.
Weiter geht es für unsere Frauen am 9. Dezember in Bad Kissingen.

Samstag, 17. November 2018

Viererpokal auf Bezirksebene: Wir gewinnen 3:1 in Braunfels und ziehen ins Halbfinale ein, damit spielen wir am 15.12. zu Hause gegen Biebertal um die Qualifikation für die Hessenebene

Im Viererpokal auf Bezirksebene haben wir heute 3:1 in Braunfels gewonnen und ziehen ins Halbfinale ein.

Wir spielen am 15.12. zu Hause gegen Biebertal um die Qualifikation für die Hessenebene.

Da unserem Bezirk (wie jedem Bezirk) zwei Startplätze auf Hessenebene zustehen wäre ein Sieg im Halbfinale bereits die Qualifikation für den Hessenpokal.

Zu Viert fuhren wir heute nach Braunfels.

Im Viererpokal ist es möglich, die Aufstellung von Spiel zu Spiel zu ändern und so einigten wir uns darauf, dass Udo Wallrabenstein am 1. Brett, Michelle Frank am 2. Brett, Christian Schrader am 3. Brett und Elena Wallrabenstein am 4. Brett spielen sollten.

Nachdem die Spiele zunächst recht ausgeglichen verliefen verlor Udo's Gegner durch ein Zwischenschach eine Figur, was ihn offensichtlich völlig aus der Bahn brachte, denn er gab sofort danach noch eine weitere Figur gegen einen Bauern ab und nach deren Verlust sofort auf, also stand es nach 1½ Stunden bereits 1:0 und dies war besonders wichtig durch die Berliner Wertung, die im Pokal bei einem Unentschieden über das Weiterkommen entscheidet. Steht es am Ende 2:2, so ist dies kein Unentschieden, sondern es wird die Berliner Wertung angewandt, d.h. am 1. Brett werden 4 Punkte vergeben, am 2. Brett 3 Punkte, am 3. Brett 2 Punkte und am 4. Brett noch 1 Punkt. Insgesamt sind dies also 10 Punkte und da ein Sieg am 1. Brett bereits 4 Punkte bringt ist es nicht möglich direkt auszuscheiden, wenn man das 1. Brett gewonnen hat. Es wäre noch möglich ein Unentschieden in der Berliner Wertung zu erreichen, wenn neben dem 1. Brett (4 Punkte) das 4. Brett ( 1 Punkt) gewonnen wird, in allen anderen Fällen, also Sieg am 2. oder 3. Brett bzw. zwei Unentschieden ist die Mannschaft, die das 1. Brett gewonnen hat weiter.

Michelle opferte am 2. Brett einen Bauern, aber sie hatte so starken Druck gegen den gegnerischen B-Bauern, dass sie zumindest Ausgleich haben sollte.

Nun kam Christian am 3. Brett in Vorteil. Er gewann zunächst einen Bauern ohne Kompensation und konnte den Vorteil immer weiter ausbauen, so dass sein Gegner nach 3 Stunden aufgab. In einem normalen Mannschaftskampf hätte Braunfels nun an den beiden restlichen Bretter versuchen müssen beide Partien, die jeweils in der Remisbreite angesiedelt waren, auf Biegen und Brechen zu gewinnen. Im Viererpokal war aber bereits klar, dass wir den Kampf gewonnen hatten, denn selbst wenn Braunfels am 2. und 4. Brett noch gewonnen hätte wären wir nach Berliner Wertung mit 6:4 vorne. Insofern bot Michelle ihren Gegner ein Remis an, dass dieser annahm und unmittelbar danach bot auch Elena's Gegner ein Remis, dass Elena ebenfalls sofort akzeptierte. Somit fuhren wir nach getaner Arbeit gut gelaunt nach Hause. Weiter geht es nun am 15.12. zu Hause gegen Biebertal. Wir spielen um 14:00 Uhr im Roten Haus um den Einzug ins Finale und gleichzeitig um die Qualifikation für die Hessenebene. Zuschauer sind - wie immer - ganz herzlich willkommen !

Mittwoch, 14. November 2018

Neuer Vorstand gewählt, sowie Satzungsänderung

Auf der Mitgliederversammlung am 9. November wurde ein neuer Vorstand gewählt. Neu im Vorstand sind Jürgen Tollkühn und Muzi Feng.
Somit stellt sich der Vorstand nun wie folgt da:

1. Vorsitzender: Udo Wallrabenstein
2. Vorsitzende: Muzi Feng
Kassenwart: Helmut Ruß
1. Jugendleiter: Udo Wallrabenstein
2. Jugendleiter: Jürgen Tollkühn
Turnierleiter: Udo Wallrabenstein
Schriftführer: Helmut Ruß
Referent für Internet und neue Medien: Muzi Feng
Materialwart: Jürgen Tollkühn
Referent für Damenschach: Udo Wallrabenstein
Referent für Schulschach: Udo Wallrabenstein

Darüber hinaus wurden Manfred Linß und Achim Brand zu Kassenprüfern gewählt und zuvor die Satzung geändert, u.a. wurde der Passus gestrichen, dass die Kassenprüfer nur einmal wiedergewählt werden können. Dies ermöglichte es Achim Brand erst erneut für dieses Amt zu kandidieren.

Auch viele Themen wie Turniere, Vereinsausflug u.s.w. wurden behandelt.

Für einen Verein im ländlichen Raum sind wir m.E. sehr erfolgreich, wenn man bedenkt, dass Echzell deutlich weniger als 6000 Einwohner hat sind 29 Mitglieder eine ganze Menge. Setzt man die ca. 89.000 Mitglieder des Deutschen Schachbund in Relation zur Einwohnerzahl dürfte Echzell vielleicht 6 Mitglieder in einem Schachverein habe, d.h. wir haben ca. das fünffache an Mitgliedern als es der deutsche Durchschnitt wäre.

Dienstag, 13. November 2018

Update Gesamtspielplan der Saison 2018/19


Hier ein Update und Eintrag der Ergebnisse der bisherigen Spiele der Saison 2018/19.
Die Ergebnisse sind (egal ob Heim- oder Auswärtsspiel) immer aus unserer Sicht dargestellt.
Hier die Spiele im Einzelnen:
02.09. (H) Braunfels 2: 5½:2½
09.09. (A) Biebertal 6 2:2
16.09. (A) Gladenbach 2 1:5
23.09. (A) Battenberg 3: 4:0
30.09. (A) Stadtallendorf 3:5
07.10. (A) Wetzlar 2 2:4
14.10. (H) Biebertal 2 2½:5½
20.10. (H) SC Eschborn 3:1
21.10. (H) Marburg 8 1:3
04.11. (H) TSV Königsberg 6:0
11.11. (A) Wetzlar 3½:4½
17.11. (A) Braunfels 2 
18.11. (H) Godesberger SK
02.12. (A) SJ Herborn 4
09.12. (A) Bad Kissingen, (A) Biebertal 4
15.12. (H) Biebertal (NUR BEI EINEM SIEG IN DER 1. RUNDE AM 17.11.) 
16.12. (H) Marburg oder Braunfels 1 (NUR BEI EINEM SIEG IN DER 2. RUNDE AM 15.12.) 
13.01. (A) Offenbach, (H) Biebertal 3
20.01. (H) Heuchelheim 3
27.01. (H) Marburg 6
10.02. (H) SK Landau, (H) Battenberg
17.02. (A) SJ Herborn 2
24.02. (H) Biebertal 6
10.03. (H) Kirchhain-Rauschenberg
17.03. (A) Marburg 4
24.03. (H) Battenberg 3
31.03. (H) SK Herborn
07.04. (A) SC Heuchelheim 2
28.04. (A) Marburg 8
05.05. (A) Gladenbach
12.05. (H) Battenberg 2
19.05. (H) SJ Herborn 4
26.05. (A) SC Heuchelheim 3
Die Farben bedeuten folgendes:
Rot = Frauen-Regionalliga
Schwarz = Bezirksoberliga
Blau = Bezirksklasse
Grün = Kreisklasse
Orange = Viererpokal des Bezirk 3
Lila = Frauen + Männer spielen an einem Tag (Frauen 10:00 Uhr, Männer 14:00 Uhr)

Sonntag, 11. November 2018

1. Mannschaft: Knappe 3½:4½-Niederlage gegen neuen Tabellenführer und Aufstiegsfavorit Wetzlar

Heute stand unser Spiel gegen den Zweiten Wetzlar, der die stärkste Mannschaft gestellt hat und bisher alle Spiele gewann auf dem Programm.
Der Tag begann mit zwei Hiobsbotschaften, da sich zwei Spieler krank melden mussten.
Glücklicherweise sprangen Muzi Feng und Helmut Zymolka ein, so dass wir wenigstens zu Acht spielen konnten, aber unsere Chancen stiegen natürlich nicht, da klar war, dass Muzi und Helmut in der 1. Mannschaft kaum Chancen haben dürften mitzuhalten.
Tatsächlich musste Muzi nach einer halben Stunde die Waffen strecken, da ihr Gegner sie mit einer Eröffnungsfalle überrumpelt und Matt gesetzt hatte - also 0:1.
Nach 1½ Stunden konnte Elena Wallrabenstein aber zum 1:1 ausgleichen. Nur 10 Minuten später verlor allerdings Helmut Zymolka, der in der Eröffnung in inkorrektes Figurenopfer gebracht hatte, seine Partie, so dass wir wieder hinten lagen: 1:2.
Als auch Achim Brand am 3. Brett nach gut drei Stunden verlor stand es bereits 1:3 und somit mussten wir an den restlichen vier Brettern noch drei Punkte erreichen um wenigstens ein 4:4 sicher zu stellen. Immerhin konnte Udo Wallrabenstein am 7. Brett nur 10 Minuten nach Achim's Niederlage gewinnen und wir kamen damit wieder auf 2:3 heran. Nun schien es zumindest möglich, denn Gerald Holzschuh am 1. Brett und Jürgen Tollkühn am 5. Brett befanden sich in der Remisbreite, während Michelle Frank besser stand. Aber Michelle fand nicht die Beste Fortsetzung, so dass sie nach 3½ Stunden das Remisangebot ihres Gegners akzeptierte, also 2½:3½. Jürgen Tollkühn verlor am 6. Brett nach knapp vier Stunden, so dass wir mit 2½:4½ den Kampf bereits verloren hatten. Gerald Holzschuh profitierte von einem Fehler seines Gegner und konnte seine Partie noch gewinnen, so dass es am Ende 3½:4½ hieß.
Mit der stark ersatzgeschwächten Truppe ist das 3½:4 ½ ein großer Erfolg, auch wenn es am Ende sehr schade ist, dass uns nur ein halber Punkt zu einem Unentschieden gefehlt hat.
Die 1. Mannschaft geht nun in die Winterpause und spielt erst wieder am 13. Januar 2019 zu Hause gegen den Tabellenletzten, die Biebertaler Schachfreunde 3.

Dienstag, 6. November 2018

2. Mannschaft: 6:0 Kantersieg gegen die Schachabteilung des TSV Königsberg

Nachdem die 2. Mannschaft in den ersten beiden Mannschaftskämpfen verloren hatten stand in der 3. Runde das Spiel gegen den Tabellennachbarn die Schachabteilung des TSV Königsberg an. Königsberg hatte ebenfalls die ersten beiden Mannschaftskämpfe verloren, aber einen halben Brettpunkt mehr als wir gesammelt.
Das Spiel war also immens wichtig, denn der Sieger würde sich ins Mittelfeld verbessern können, während der Verlierer arge Abstiegssorgen bekommen sollte.
Als Erstes war es Markus Benz am Spitzenbrett, der schon in der Eröffnung die Chance besaß einen ganzen Turm zu gewinnen, aber eine andere Abwicklung wählte, die ihm "nur " zwei Mehrbauern einbrachte. Markus konnte nach 1¾ Stunden seine Partie gewinnen und uns 1:0 in Führung bringen.
Da es zu diesem Zeitpunkt an allen Brettern mindestens ausgeglichen aussah waren wir guten Mutes den ersten Sieg einfahren zu können, es war aber noch nicht abzusehen, was für ein Sieg es werden sollte. Nach 2 Stunden 20 Minuten erhöhte Manfred Linss am 6. Brett auf 2:0, er hatte bereits recht früh Material gewonnen. Nur zwei Minuten nach Manfred's Sieg erhöhte Udo Wallrabenstein am 2. Brett auf 3:0. Er hatte bereits in der Eröffnung einen Bauern und später noch eine zweiten Bauern gewonnen und alles bis zum Bauernendspiel abgetaucht. Zwar hatte sein Gegner dann einen entfernten Freibauer, aber Udo's König war im Quadrat und er hatte selbst zwei verbundene Freibauern, so dass für den Gegner nichts mehr zu machen war. Es war also bereits ein Unentschieden sicher, aber jetzt wollte wir natürlich mehr. Nach gut drei Stunden konnte Elias Hofmann am 5. Brett seine Partie zum 4:0 gewinnen, er hatte den Gegner in einem Königsangriff besiegt. Als dann eine halbe Stunde später auch noch Jürgen ein Turmendspiel mit am Ende vier Mehrbauern gewann führten wir 5:0 und nur noch Elena spielt. Elena war einen Bauern im Nachteil und hatte auch weniger Bedenkzeit, aber sie konnte das Endspiel durch ihren aktiven Turm halten. Jeder der umstehenden dachte schon an ein Remis, aber der Gegner von Elena spielte und spielte. Am Ende schlug er dann mit seinem Turm den letzten Bauern von Elena, dies war aber ein Blackout, denn der Preis für diesen Bauern war zu hoch - Elena konnte den Turm einfach mit ihrem Turm schlagen und der Gegner gab sofort auf, so dass wir am Ende tatsächlich 6:0 gewonnen hatten.
Wir sind somit auf den 6. Platz vorgerückt und haben 2:4 Mannschafts- und 9:9 Brettpunkte. Unser nächstes Spiel der 2. Mannschaft finden am 9. Dezember in Biebertal statt. Biebertal ist aktuell Dritter, aber wir haben die Chance mit einem Sieg Biebertal zu überholen.