Sonntag, 17. Februar 2019

2. Mannschaft verliert 2:4 bei der SJ Herborn 2

Heute hat unsere 2. Mannschaft 2:4 bei der SJ Herborn 2 verloren.
Wir bleiben weiter auf dem 9. Platz und unsere Chancen auf den Klassenerhalt sind weiterhin vorhanden, denn sowohl der Achte als auch der Zehnte haben beide verloren.
Der Achte SC Heuchelheim 2 verlor 2½:3½ zu Hause gegen die Schachfreunde Battenberg 2 und der Zehnte die SAbt. Rochade '84 im TSC Königsberg 1½:4½ beim SK Marburg 6.
Leider mussten wir heute wieder das 1. Brett frei lassen, da einige Spieler aus verschiedenen Gründen absagen mussten.
So lagen wir zu Beginn also gleich 0:1 zurück.
Nach einer Stunde verlor dann Manfred Linss am 5. Brett seine Partie, da der Gegner zu viel Material gewonnen hatte, also 0:2.
Kurz danach der einzige Lichtblick am heutigen Tag: Udo Wallrabenstein gewann am 3. Brett, da er mit einem Königsangriff entscheidenden Materialvorteil erlangt hatte. Also 1:2
Kurzfristig gab es also wieder Hoffnung heute in Herborn doch noch etwas zu holen.
Diese Hoffnung währte dann allerdings nur 15 Minuten, denn dann musste Elena Wallrabenstein am 2. Brett aufgeben, weil ihr Gegner Material gewonnen hatte - also 1:3.
Nach gut 2 Stunden bot zunächst der Herborner Spieler am 6. Brett Elias Hofman ein Remis an, dass dieser da er schlechter stand akzeptierte. Für uns bedeutete dies die Niederlage, denn wir lagen nun 1½:3½ zurück.
Da für die Mannschaft nichts mehr zu erreichen war gab auch Jürgen Tollkühn, seine ausgeglichen stehende Partie am 4. Brett Remis, so dass der 2:4 Endstand hergestellt war.
Weiter geht es nun am 10. März bei Kirchhain-Rauschenberg.
Wir müssen damit rechnen, dass dieses Jahr zwei Mannschaften aus der Bezirksklasse absteigen, dies hängt von den oberen Klassen ab, vielleicht werden es sogar drei Mannschaften sein.
Da Kirchhain-Rauschenberg derzeit zwei Plätze vor uns liegt und bisher 5 Mannschaftspunkte erzielt hat wäre ein Sieg im Kampf um den Klassenerhalt sehr wichtig bevor wir am 7. April zu Hause gegen unseren Tabellennachbarn den SC Heuchelheim 2 spielen werden.

Dienstag, 12. Februar 2019

Ausschreibung Monatsblitzserie 2019/20

Vereinsblitzmeisterschaft 2019/20
(Monatsblitz mit Jahreswertung)
Termine (letzter Samstag im Monat, außer März !!!):
23.02. – 30.03. - 27.04. – 25.05. – 29.06. – 27.07. – 31.08. – 28.09. – 26.10. – 30.11. – 28.12.2019 - 25.01.2020 -
Ort & Spielbeginn:
Echzell-Bingenheim Schloßstr. 5; Jeweils 16:00 Uhr (Anmeldung bis 15:55 Uhr)
Modus, Bedenkzeit und Wertung:
Rundenturnier jeder gegen jeden mit 5 Minuten je Spieler & Partie:
bis 6 Teilnehmer: Drei Durchgänge
7-8 Teilnehmer: Zwei Durchgänge
ab 9 Teilnehmer: Ein Durchgang
  1. Punkte dann 2.Sonneborn-Berger – bei Gleichstand: Höhere Punkte für alle
Jahreswertung:
Es werden je Halbjahr die vier besten Ergebnisse berücksichtigt, für die 5. Und/oder 6. Teilnahme je Halbjahr wird 1 Punkt gutgeschrieben
Punktestaffel für Jahreswertung:
20 – 15 – 12 – 10 – 8 – 6 – 4 – 3 – 2 – 1 (alle ab Platz 10)
Entscheid bei Gleichstand in der Jahreswertung:
1.Platz: Höhere Anzahl der 1.Plätze in allen Monatsturnieren
Restliche Plätze werden geteilt
Sonstiges:
Eine Änderung eines einzelnen Termins ist aus wichtigen Gründen möglich (z.B. Spiellokal steht nicht zur Verfügung), Streitfälle werden durch den Schiedsrichter Udo Wallrabenstein, NSR entschieden. Es gelten die FIDE-Regeln für Blitzschach.
Preise und Startgeld:
Preise: 75/50/25/20/15/10/5/ alle weiteren Teilnehmer je 2 ,
Startgeld: 2 Euro je Monatsturnier,
Preise werden NUR bei der Siegerehrung am 25.01.2020 ausgezahlt – nicht anwesende Teilnehmer verlieren ihren Preisgeldanspruch zu Gunsten der Vereinskasse !!!

1. Mannschaft gewinnt 5½:2½ gegen Schachfreunde Battenberg

Am Sonntag hat unsere 1. Mannschaft 5½:2½ gegen die Schachfreunde Battenberg gewonnen.
Da wir vor dem Spiel auf dem 7.Platz und unser Gegner mit 2 Mannschaftspunkten weniger auf dem 9. Platz lag war dieses Spiel vorentscheidend für den Klassenverbleib.
Es ging auch sehr gut los, denn bereits nach etwas mehr als einer halben Stunde brachte uns Achim Brand am 8. Brett mit 1:0 in Führung.
Leider gelang nach knapp 2 Stunden Battenberg zunächst am 3. Brett der Ausgleich.
Helmut Ruß hatte es leider versäumt einen gegnerischen Springer rechtzeitig gegen seinen eigenen Läufer abzutauschen, so dass dieser in seine Stellung eindringen und dort Unheil anrichten konnte, so verlor Helmut dann auch seine Dame durch ein Springergabel, wobei dies nicht offensichtlich war, denn ein Läufer konnte den Springer wegen der Fesselung an den König nicht schlagen.
Kurz danach verlor auch Elena Wallrabenstein am 6. Brett ihre Partie, da der Gegner beim Abtausch seiner Dame gegen zwei gegnerische Türme einige Bauern gewinnen konnte - also plötzlich 1:2.
Nach 2 Stunden 20 Minuten konnte Michelle Frank am 2. Brett dann wieder den Ausgleich zum 2:2 nach einer schönen Angriffspartie herstellen.
Eine Viertel Stunde später brachte uns dann Christian Schrader am 5. Brett mit 3:2 in Führung, da er nach Abtausch aller Figuren im Bauernendspiel clever eine Zugzwangstellung herbeiführen konnte.
Sein Gegner hätte diese bei besten Spiel jedoch vermeiden und die Partie remis halten können.
Nun erhielt Udo Wallrabenstein am 4. Brett ein Remisangebot, zwar hatte er einen Bauern gewonnen, da dieser aber isoliert war konnte er im Endspiel kaum Fortschritte machen ohne diesen zu verlieren.
Da er bereits die 40 Züge geschafft und somit genug Zeit hatte beobachtete er zuerst die Partie von Jürgen Tollkühn am 7. Brett, der auf Gewinn stand aber in Zeitnot war. Als Jürgen Tollkühn den 40. Zug geschafft hatte nahm Udo Wallrabenstein (nach vier Stunden) das Remis an, so dass wir 3½:2½ führten.
Da kurze Zeit später Jürgen Tollkühn seine Partei gewinnen konnte war der Mannschaftskampf bereits gewonnen.
Nun kämpfte nur noch Gerald Holzschuh am 1.Brett mit einer Mehrfigur gegen 2 Bauern.
Der gegnerische König war aber so stark, dass die Partie nur Remis war und Gerald lief die Zeit davon.
Als Geralds Gegner noch mehr als 30 Minuten hatte und Gerald bereits bei knapp unter 2 Minuten für den Rest der Partie lag brachte sich Geralds Gegner unnötigerweise selbst in Zugzwang, so dass seinen Turm gegen einen Springer verloren hätte.
Für Gerald wäre es sicher leicht zu gewinnen gewesen, daher gab Geralds Gegner die Partie auf.
Wir haben also 5½:2½ gewonnen und sind damit dem Klassenerhalt einen großen Schritt näher gekommen.

Sonntag, 27. Januar 2019

2.Mannschaft verliert unglücklich 2½:3½ gegen SK Marburg 6

Unsere 2. Mannschaft musste in der 5. Runde der Bezirksklasse gegen die 6. Mannschaft des größten Vereins im Bezirk, den SK Marburg antreten.
Leider mussten zwei Stammspieler kurzfristig krankheitsbedingt absagen, so dass wir mit Muzi Feng und Elias Hofmann zwei Spieler noch am Samstag Abend für das Spiel am Sonntag nachmittag nachnominieren mussten.
Muzi Feng muss man hoch anrechnen, dass sie bereit war das 1. Brett zu übernehmen.
Trotz der Schwächung hofften wir darauf ein Unentschieden oder vielleicht sogar einen Sieg erzielen zu können.
Eigentlich ging es auch sehr gut los, denn Udo Wallrabenstein konnte am 2. Brett bereits nach 45 Minuten oder 17 Zügen die gegnerische Dame fangen - der Gegner gab sofort auf und wir führten 1:0.
Nach einer Stunde sah es an den Brettern trotz unsere Führung eher nach einer knappen Niederlage, ich schätzte zu diesem Zeitpunkt auf 2½:3½, aus. Muzi Feng am 1. Brett und Elena Wallrabenstein am 3. Brett standen auf Verlust, während Jürgen Tollkühn am 4. Brett Vorteil besaß und Elias Hofmann im Nachteil war. Die Partie von Helmut Ruß am 6. Brett war noch in etwa ausgeglichen
Das Blatt sollte sich aber zunächst zu unseren Gunsten wenden. Elena Wallrabenstein konnte den Nachteil immer mehr reduzieren und fand sich am Ende in einem Endspiel wieder in dem sie zwar eine Qualität weniger hatte, wegen ihrer zwei gefährlichen Freibauern aber eher besser stand, während der gegnerische Freibauer unter Kontrolle des Läufers war. Jürgen Tollkühn stand jetzt auf Gewinn, so dass wir eher auf ein 3½:2½ zuliefen, als ein 2½:3½.
Leider kam es dann aber doch anders.
Nachdem Muzi Feng nach zwei Stunden ihre Partie verlor und Marburg damit zum 1:1 ausgleichen konnte, fand der Gegner von Elena Wallrabenstein am 3. Brett eine Möglichkeit die Partie zu retten. Zwar musste er den Turm gegen beide Bauern geben, aber damit hatte Elena nur noch einen Läufer gegen zwei Bauern und konnte entsprechend nicht mehr gewinnen. Remis war die Stellung aber allemal. Leider spielte sie das Endspiel aber zu schnell und machte zwei Fehler hintereinander, so dass der gegnerische König eindringen konnte und sie ihr Spiel noch verlor. Also nach 2¼ Stunden 1:2 gegen uns. Die Partie von Elias Hofmann war mittlerweile auch nicht mehr zu halten, so dass Elias kurz nach Elena aufgeben musste und wir 1:3 zurücklagen. Ein Unentschieden wäre jetzt nur noch möglich gewesen, wenn sowohl Jürgen Tollkühn als auch Helmut Ruß gewonnen hätten.
Aber leider sah die Gegnerin von Helmut Ruß eine Möglichkeit in Vorteil zu kommen und bot dann mannschaftsdienlich Remis an, was Helmut Ruß akzeptierte.
Es spielte also nur noch Jürgen Tollkühn, der auf Gewinn stand, nach der Zeitnotphase aber im 41. Zug die Gewinnmöglichkeit durch eine Umgehung im Turmendspiel nicht sah. Allerdings bedankte sich sein Gegner postwendend: Statt mit seinem König in Richtung Ecke zu gehen und damit die Umgehung unmöglich zu machen verspeiste er einen Bauern, der ihm nicht weggelaufen wäre und dann sah Jürgen Tollkühn die Umgehung, konnte einen Bauern gewinnen und zwingend den Turm tauschen, so dass das Endspiel gewonnen war. Bauernendspiele sind aber auch nicht so einfach und die Zeit wurde knapp, so dass Jürgen seinem Gegner noch zweimal die Möglichkeit gab die Partie doch noch Remis zu halten, aber der Gegner nutze beide Chancen nicht und so konnte Jürgen nach einer sehr spannenden Partie, in der er nie schlechter stand aber in der sein Gegner mehrere Remischancen nicht nutzte am Ende gewinnen.
Wir stehen nun mit 2:8 Punkten und 13 Brettpunkten auf dem Vorletzten Platz. Ob dieser zum Klassenerhalt reicht ist höchst ungewiss und hängt von der Landesklasse West ab. Um nicht von anderen abhängig zu sein müssen wir jetzt also punkten - das nächste Spiel ist beim Vierten der SJ Herborn und findet am 17. Februar statt.
Zumindest der SC Heuchelheim 2, gegen den wir auch noch spielen und der aktuell in der Tabelle einen Platz vor uns steht ist noch in Schlagweite, da er nur einen Brettpunkt bei ebenfalls 2:8 Mannschaftspunkten vor uns liegt.

Freitag, 25. Januar 2019

Letzte Runde des Monatsblitz-Wettbewerb 2018/19: Udo Wallrabenstein gewinnt vor Achim Brand und Helmut Ruß

In der letzten Runde des Monatsblitz-Wettbewerb 2018/19 gewann Udo Wallrabenstein vor Achim Brand und Helmut Ruß.
In der Gesamtjahreswertung lag Udo Wallrabenstein ebenfalls mit 164 Punkten vor Achim Brand mit 127 Punkten.
Auf dem 3. Platz der Jahreswertung landete Jürgen Tollkühn mit 97 Punkten, der leider beim letzten Blitzturnier berufsbedingt nicht anwesend sein konnte.
Insgesamt haben sich 13 Teilnehmer beteiligt, fast alle davon mehrfach.
Zukünftig wird das Monatsblitz Samstags ab 16:00 Uhr gespielt werden.
Wir spielen also ab sofort neben Freitag Abend ab 19:00 Uhr auch am letzten Samstag im Monat ab 16:00 Uhr - dann das Monatsblitz.

Sonntag, 13. Januar 2019

Frauen fallen nach 1:3 Niederlage in Offenbach auf den letzten Platz zurück können aber mit einem Sieg im letzten Spiel gegen Landau den Klassenerhalt noch aus eigener Kraft schaffen

Am letzten Sonntag spielten neben der 1. Mannschaft​ auch unsere Frauen.
Problem war, dass wir die beiden stärksten Frauen in der 1. Mannschaft gebraucht haben, so dass unsere Frauenmannschaft sehr ersatzgeschwächt nach Offenbach reisen musste.
Lydia Saul am 2. Brett sorgte dann auch für den einzigen Lichtblick in einem spannenden Kampf.
Thurid Schmidt am 3. Brett hätte auch gewinnen können, aber leider übersah sie eine Möglichkeit ihre Gegnerin Matt zu setzen und verlor noch.
Allerdings ist noch nichts verloren, denn in unserem letzten Spiel am 10. Februar gegen Landau können wir den Klassenerhalt noch aus eigener Kraft schaffen.
Wenn wir gewinnen sind wir mit dann vier Punkten vor Landau und da im parallelen Spiel zwischen Eschborn und Offenbach zwei Mannschaften mit zwei Punkten gegeneinander spielen würde der Verlierer - bzw. bei einem Unentschieden beide - auch noch hinter uns bleiben.

1. Mannschaft gewinnt 4½:3½ und rückt auf Platz 6 vor

Trotz großer Personalnot hat unsere 1. Mannschaft am letzten Sonntag 4½:3½ gewonnen und ist damit in der Bezirksoberliga auf Platz 6 in der Tabelle vorgerückt.
Es gewannen Michelle Frank, Christian Schrader und Achim Brand.
Unentschieden steuerten Jürgen Tollkühn, Elena Wallrabenstein und Manfred Linss bei.
Weiter geht es am 10. Februar zu Hause gegen die Schachfreunde Battenberg, die aktuell auf Platz 9 liegen.
Mit 4:6 Punkten haben wir uns zwar etwas Luft im Abstiegskampf verschafft, aber wir brauchen noch den einen oder anderen Punkt für den Klassenerhalt. Insofern ist das Spiel gegen Battenberg ein "Big-Point-Spiel", denn es geht gegen einen direkten Konkurrenten, der aktuell 2 Punkte weniger hat als wir.