Sonntag, 12. März 2017

Aufstieg der 1. Mannschaft in die Bezirksoberliga durch 6:2 Sieg gegen die Schachjugend Herborn perfekt

Heute haben wir bereits den 1. Matchball für den Aufstieg in die Bezirksoberliga verwandelt:
Durch ein 6:2 gegen die Schachjugend Herborn sind wir nun auf den 1. Platz vorgerückt. Bei 9:1 Punkten und 26:14 Brettpunkten haben wir nun auch vorzügliche Chancen im abschließenden Spiel am 23. April in Eschenburg den Meistertitel zu erringen. Unser einziger verbliebener Konkurrent, die SSG Hungen-Lich spielt am 23. April zu Hause gegen Biebertal. Hungen-Lich hat aktuell 7:3 Punkte und 22:18 Brettpunkte, d.h. ein Unentschieden wird in Eschenburg auf jeden Fall für den Meistertitel reichen. Da zwei Mannschaften aufsteigen steht der Aufstieg bereits jetzt fest.
Zum heutigen Spielverlauf:
Lange sah es nach einem sehr engen Wettkampf aus und nach knapp zwei Stunden gerieten wir durch die Niederlage von Achim Brand am 6. Brett sogar 0:1 in Rückstand. Achim hatte einen Bauern verloren und sein Gegner hätte diesen in eine Dame verwandeln können, da gab Achim auf.
Eine knappe halbe Stunde später glich Jürgen Tollkühn am 5. Brett aber bereits zum 1:1 aus. Sein Gegner hatte die Partie mit acht Bauernzügen begonnen und dies erlaubte Jürgen mit seinen Figuren in die gegnerische Stellung einzudringen. Bei einer Abtauschaktion, die Jürgens Gegner offensichtlich falsch berechnet hatte gewann Jürgen einen Turm und sein Gegner gab auf.
Nach gut 2½ Stunden brachte uns Grischa Wiesner an diesem Tag erstmals in Führung. Er konnte bereits in der Eröffnung durch einen taktischen Einschlag einen Bauern gewinnen, da sein Gegner wegen einer drohenden Springergabel nicht wiedernehmen konnte und sammelte danach Bauer um Bauer ein. Am Ende opferte er noch eine Figur um einen Bauern durchbringen zu können - somit 2:1 für uns.
Nach drei Stunden konnte Oliver Berger am 7. Brett ein Remis erzielen, dies war ein sehr gutes Ergebnis, da er bereits in der Eröffnung einige Schwierigkeiten hatte und einen Bauern verlor. Trotz des Minusbauern konnte er das Springerendspiel aber remis halten - also 2½:1½ an den Brettern 5-8.
Somit wurden an den ersten vier Brettern nur noch zwei Brettpunkte benötigt was durchaus möglich erschien.
Bereits zehn Minuten später konnte Michelle Frank am 2. Brett ihre Partie zum 3½:1½ gewinnen. Ihr Gegner hatte in einer schwierigen, aber bei bestem Spiel wohl noch zu verteidigenden, Stellung offenbar aus Verzweiflung eine Figur geopfert und Michelle brachte das Endspiel mit Mehrfigur sicher nach Hause.
Nun vereinbarte Heinrich Liebing am 3. Brett mit seinem Gegner ebenfalls ein Remis. Heinrich hatte zwar einen Bauern gewonnen, diesen aber bei einer Abwicklung im Endspiel wieder verloren, so dass mehr als Remis nicht mehr zu erreichen war.
Somit stand es nach 3 Stunden 15 Minuten also 4:1 und uns fehlte damit nur noch ein einziges Remis zum Aufstieg. Gerald Holzschuh am 1. Brett hatte leider keinen guten Start in die Partie und verlor ersatzlos eine Qualität. Immerhin konnte er seinem Gegner in der Folge einige Probleme bereiten und taktisch auch immerhin einen Bauern für die Qualität bekommen. Nach einer Abwicklung bei der Gerald zwar eine Figur gewann aber seinem Gegner sehr gefährliche Bauern am Damenflügel einräumen musste stand er nahe am Abgrund. Wahrscheinlich war die Partie bei besten Spiel des Gegners verloren. Zu Geralds Glück fixierte sein Gegner aber zu sehr das Erreichen der eigenen Dame am Damenflügel und vergaß die Verteidigung am Königsflügel, somit konnte Gerald plötzlich selbst einen Bauern durchbringen und seinen Gegner sogar noch Mattsetzen - also hatten wir nach knapp 3 ½ Stunden beim Stande von 5:2 den Aufstieg bereits sichergestellt. Das Udo Wallrabenstein am 4. Brett dann kurz später seine Partie zum 6:2 auch noch gewann war für den Aufstieg bereits nicht mehr von Bedeutung rundete aber einen gelungenen Mannschaftskampf ab.
Wir werden die sportliche Herausforderung Bezirksoberliga sicherlich annehmen, auch wenn uns dies gerade an den hinteren Brettern sicherlich einiges abverlangen wird.
Da wir leider zur neuen Saison auf jeden Fall einen Spieler verlieren werden, der im Sommer ins Ausland zieht wären wir auch offen für eine Schachspielerin oder einen Schachspieler, die / der gemeinsam mit uns die Herausforderung Bezirksoberliga annehmen möchte. Weitere Infos gibt es per Email unter info@schach-oberhessen.de


Sonntag, 19. Februar 2017

Unsere Frauen sind Hessischer Frauen-Mannschaftsmeister 2017 !!!


Unsere Frauenmannschaft hat nach dem 3:1 in Kassel im November gestern die abschließende Doppelrunde gegen Offenbach und Hofheim 2 gespielt.
Mit zwei 3½:½-Siegen haben wir den Meistertitel und somit den Aufstieg in die Frauen-Regionalliga erreicht.
Da unsere 1. und 2. Mannschaft momentan ebenfalls auf Aufstiegsplätzen liegen könnte es dieses Jahr sein, dass alle drei Mannschaften aufsteigen.

1. Mannschaft gewinnt 4,5:3,5 in Braunfels und rückt auf den 2. Platz vor - Zwei Punkte aus zwei Spielen reichen jetzt zum Aufstieg !!!

Bereits am 5. Februar hat unsere 1. Mannschaft 4,5:3,5 in Braunfels gewonnen und ist damit auf den 2. Platz vorgerückt.
Wir haben somit zwei "Matchbälle":
1. Am 12. März gegen die Schachjugend Herborn 2
2. Am 23. April in Eschenburg
Gewinnen wir eins der beiden Spiele (oder spielen zweimal 4:4) sind wir definitiv aufgestiegen.

Montag, 9. Januar 2017

2.Mannschaft gewinnt 2½:1½ bei der Schachjugend Herborn und festigt damit den 2. Platz

Gestern haben wir 2½:1½ gegen die Schachjugend Herborn gewonnen und die Punkte kamen diesmal von den hinteren Brettern. Nachdem Elena Wallrabenstein am 2. Brett nach weniger als zwei Stunden verloren hatte sah es zunächst garnicht so gut aus. Udo Wallrabenstein hatte am 1. Brett die Entscheidung zwischen einem klaren Remis oder einem sehr schwer abzuschätzenden Bauernendspiel mit beiderseitigen Gewinnchancen. Da Jürgen Tollkühn und Norbert Schmidt an den Brettern 3+4 aber bereits klar auf Gewinn standen entschied er sich für das Remis und nahm das dritte (!!) Remisangebot seiner Gegners an - mit den Siegen von Jürgen Tollkühn und Norbert Schmidt reichte es somit für uns zu einem 2½:1½-Sieg. Weiter geht es am 29. Januar gegen den Schachtreff Großen-Buseck 2, davor spielt am 15. Januar aber noch unsere 1. Mannschaft gegen die Schachfreunde Atzbach.

Sonntag, 27. November 2016

2.Mannschaft gewinnt 4:0 gegen die Schachfreunde Braunfels 4 und rückt auf den 2. Platz vor.

Heute hat unsere 2. Mannschaft mit 4:0 gegen die Schachfreunde Braunfels 4 gewonnen und rückt damit auf den 2. Platz vor.
Elena und Udo Wallrabenstein gewannen an 1 und 2 zum 2:0. Jürgen Tollkühn konnte dann am 3. Brett bereits den Sieg sicherstellen und am Ende gewann auch noch Norbert Schröder.
Wir liegen nun mit 6:2 Punkten und 11:5 Brettpunkten Punkt- und Brettpunktgleich auf dem 2. Platz hinter Tabellenführer Allendorf-Lumbda, die heute wieder 4:0 gewannen und mit 8:0 Punkten und 15:1 Brettpunkten alleiniger Tabellenführer sind - der eine Brettpunkt kommt übrigens aus dem Spiel gegen uns, dass wir 1:3 verloren haben.
Weiter geht es am 8. Januar 2017 bei der Schachjugend Herborn 3.
Wenn Allendorf-Lumbda weiterhin in guter Besetzung spielt (wie bisher) wird es für uns wohl nur noch um den 2. Platz gehen, hierfür bestehen aber sicherlich Chancen.

Dienstag, 1. November 2016

1. Mannschaft weiter auf Erfolgskurs: Nach 6,5:1,5 in Biebertal sind wir Tabellenführer der Bezirksliga

Unsere 1. Mannschaft ist weiter auf Erfolgskurs - nach dem 6,5:1,5-Sieg in Biebertal sind wir nun Tabellenführer der Bezirksliga mit 4:0 Punkten und 11,5:4,5 Brettpunkten.
Zum Spielverlauf:
Lange war der Sieg - zumal in dieser Höhe - nicht abzusehen, zwar brachte uns Michelle Frank am 2. Brett nach 100 Minuten mit 1:0 in Führung, aber kurze Zeit später verlor Elena Wallrabenstein am 4. Brett ihr Partie - somit Ausgleich 1:1.
Erst nach etwas mehr als 2,5 Stunden kamen wir durch die Siege von Heinrich Liebing am 3. Brett und Grischa Wiesner am 8. Brett auf die Siegerstraße. Beim Stand von 3:1 war das Remis schon (fast) sicher, da Udo Wallrabenstein am 5. Brett bereits klar auf Gewinn stand, sein Gegner spielte jedoch bis zum Matt, so dass es erst nach drei Stunden 4:1 hieß. Weiter ging es dann zunächst im 5-Minuten-Takt: Gerald Hozschuh gewann am 1. Brett zum 5:1 und Achim Brand einigte sich am 7. Brett mit seinem Gegner auf ein Remis - also 5,5:1,5.
Nun spielte nur noch Jürgen Tollkühn, der am Ende aber auch noch gewinnen konnte, womit wir 6,5:1,5 gewonnen hatten und uns damit eine sehr gute Ausgangsposition für die weiteren Spiele verschafft haben.
Die beiden anderen Spiele des 2. Spieltags wurden übrigens auf den 13. November verlegt, so dass wir an diesem Tag erst einmal sehen können "was die anderen machen".
Da wir beim 3. Spieltag am 4. Dezember spielfrei haben können wir auch dort wieder schauen was unsere Mitkonkurrenten machen - weiter geht es für die 1. Mannschaft dann erst wieder am 15. Januar 2017 zu Hause gegen die Schachfreunde Atzbach.
Die 2. Mannschaft spielt bereits am 27. November zu Hause gegen Braunfels IV.

Sonntag, 9. Oktober 2016

Erfolgreicher Saisonstart: 5:3 - Sieg gegen Hungen-Lich 2

Heute sind wir erfolgreich mit der 1. Mannschaft in die Saison 2016/17 gestartet.
Nach zwei Stunden brachte uns Grischa Wiesner am 8. Brett mit 1:0 in Führung indem er seinen Gegner mattsetzte. Eine halbe Stunde später konnte Michelle Frank am 2. Brett unsere Führung mit einem sehenswerten Königsangriff mit Materialgewinn auf 2:0 ausbauen. Dann tat sich fast eine Stunde nichts zählbares mehr, allerdings ging es danach Schlag auf Schlag - innerhalb weniger Minuten glich Hungen-Lich durch Siege am 6. und 7. Brett zum 2:2 aus, danach konnte Udo Wallrabenstein am 4. Brett seine Partie zum 3:2-Zwischenstand gewinnen. Direkt im Anschluss gaben Gerald Holzschuh am 1. Brett und Elena Wallrabenstein am 3. Brett remis, so dass wir beim Stand von 4:3 den ersten Mannschaftspunkt bereits sicher hatten.
Würde es zu einem Sieg reichen ?
Dies war fraglich, denn Jürgen Tollkühn stand mit dem Rücken zur Wand und hatte deutlich weniger Zeit als sein Gegner - nur gut sechs Minuten für 15 Züge. Allerdings konnte Jürgen gerade in der Zeitnotphase das Blatt wenden, sein Gegner spielt ungenau und verbrauchte viel Zeit, so dass Jürgen im 36. Zug die Partie gewinnen konnte, er hatte dort sogar eine Minute mehr Restzeit als sein Gegner auf der Uhr.
Wir sind somit erst einmal vorne dabei - nun gilt es am 30. Oktober in Biebertal zu bestehen und uns damit im vorderen Bereich der Tabelle festzusetzen.